Ortsteilwanderung nach und in Upflamör

findet großen Anklang

Nach zwei erfolgreichen „Bänklestouren” startete der Albverein Zwiefalten in diesem Jahr eine neue Serie mit der ersten „Ortsteilwanderung”. 68 Wanderer – darunter um die 30 Kinder und Jugendliche – interessierten sich für diese Wanderung und zogen frohgemut bei bestem Wanderwetter vom Dobeltalparkplatz auf der „alten Upflamörer Steige” nach Upflamör.

Der erste Teil führte durch das romantische Dobeltal bis zum „Tanzplatz”. Die Wanderführer Hermann Schmid und Georg Treß hatten sich gut vorbereitet und überraschten immer wieder mit interessanten und spannenden Informationen, zum Beispiel: Eine Pioniereinheit des deutschen Heeres hatte erst 1913 den Verlauf der heutigen Dobeltalstraße freigemacht. Ob sich am Tanzplatz früher tatsächlich die Hexen zum Tanz getroffen hatten, musste offen bleiben und konnte nicht weiter belegt werden.

Trotz des Anstiegs von 540 Meter über NN in Zwiefalten auf 940 Meter in Upflamör strahlten die Wanderer in der wärmenden Sonne und genossen den Aufstieg in der großen Gruppe. Vom Ortsschild „Upflamör“ ging der Blick zurück dann nach Zwiefalten mit dem leuchtenden Münster. Mit Freude konnten auch Bürgermeister Matthias Henne und der langjährige frühere Bürgermeister Karl Ragg „ihre Region“ von erhöhter Warte aus betrachten

Als erster Programmpunkt folgte eine Führung durch das Areal des Lohnunternehmens Högner in Upflamör. Christoph Högner stellte den Betrieb vor. Mit sechs festangestellten und bis zu 30 Saisonarbeitskräften werden 300 Hektar Ackerbau umgetrieben und als Lohnunternehmen eine Vielzahl von Leistungen ausgeführt.

Auf Einladung der Familie Simone und Markus Siefert wurde in der einladenden Scheune ein gemütliches Vesper mit Kaffee und Kuchen eingenommen. Ernst Schneider berichtete dann über die Geschichte und vielfältigen Veränderungen des Ortes „über dem Nebelmeer”. In der Folge wurde die Gruppe aufgeteilt und dann unter Führung von Elfriede Sauter und Ernst Schneider wechselnd der Wasserturm bestiegen und die Dorfkirche Sankt Blasius und die Fríedhofskapelle besichtigt.

Mit seinen rund 90 Einwohnern präsentierte sich das kleine Straßendorf Upflamör in bestem Licht. Die Freude der Wanderer war allseits groß und am Schluss musste noch auf die Zeit geschaut werden, denn viele Wanderer wollten um 17 Uhr beim Maibaumaufstellen in Zwiefalten mit dabei sein.

von Heinz Thumm

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