Herbstwanderung auf Premiumweg am 08.10.2017

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 Trotz zunächst unsicherer Wetterlage trafen sich pünktlich 26 Teilnehmer, darunter 7 Kinder, zu der Halbtagswanderung des Schwäbischen Albvereins. Beginnend am Parkplatz bei der Rentalhalle begrüßte der AV-Vorsitzende Hans Peter Weckenmann die Teilnehmer und vermittelte in groben Zügen die Intension und die Ziele eines solchen Weges, wie auch die Planung und die Beteiligung der SAV Ortsgruppe Zwiefalten.

Voller Erwartung erreichte die Gruppe nach einer knappen Stunde schon den Kreuzweg und die Lourdesgrotte bei Sonderbuch. Während einer kleinen Pause gab es hier weitere Erläuterungen zum geplanten Vorhaben. Schon lockte Loretto von oben. Bei leckerem Zwiebelkuchen, Most und anderen Köstlichkeiten wurde hier eine längere Rast eingelegt. Weiter führte der Weg zunächst etwas leicht abwärts durch den Wald zur Mariahilf-Halde. Dort oberhalb befindet sich – vielen Mitwanderern bisher noch nicht bekannt – der so genannte „Heilbrunnen“. Ein schöner Platz, den die Natur aus Tuff so geformt hat und der ergiebig Wasser führt. Liebevoll hergerichtet steht hier eine Bank und ein Tisch, ein passendes Gedicht ergänzt das Ensemble. Nach diesem kleinen „Abstecher“ ging nun, wie in der Einladung angekündigt, ein etwas steilerer und leicht felsiger Weg talwärts Richtung Wimsen. Durch die Kastanienallee und vorbei an den kleinen Wasserkaskaden erreichte die Gruppe bald schon das beliebte Ausflugsziel. Der Verlockung auf eine kleine Stärkung (Tankstopp) konnte auch hier nicht widerstanden werden. Leichten Fußes ging es danach der Aach entlang, vorbei an der Biberburg bis zur „Blauen Grotte“. Hier führt der geplante Weg leicht ansteigend hinauf durch den „Gossenzuger Tobel“ zum Gauinger Weg. Dort in der ersten Kehre beim Dreifaltigkeitskreuz, mit einem ersten überwältigenden Blick auf Gossenzugen und Zwiefalten, lag eine Überraschung für die Gruppe bereit. Ein (sozusagen) guter „Geist“ hatte einen solchen in flüssiger Form hier abgelegt und die ohnehin gute Stimmung in der Wandergruppe somit noch mehr erheitert.

Dem Kriterium, möglichst wenig Asphaltwege zu nutzen folgend, führt der geplante Weg über die derzeit noch beweidete „Schlossers Halde“. Die ganze Gruppe war damit einverstanden, dem etwas schwierigeren und derzeit noch unerschlossenen Pfad mit seiner tollen Aussicht vom „Fackelfelsen“ aus zu folgen und war trotz aller Schwierigkeiten, die in dem dichten Gestrüpp auftraten, der Meinung, dass dies eine wunderbare Variante des geplanten Wanderweges ist. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß an dem Abenteuer und die Erwachsenen bewunderten eine Perspektive auf den Ort, das Wiesental und das imposante Münster, wie es von den meisten so noch nicht gesehen worden ist.

Nach gut vier Stunden reiner Wanderzeit wieder zurück in Zwiefalten, informierte der Vorsitzende abschließend über den aktuellen Stand der Planung. Die Frage nach dem allgemeinen Eindruck dieses Premium-Wanderweges wurde durchweg positiv beantwortet.

Bei bester Laune ließ man beim Klosterwirt die Wanderung ausklingen.

 Streckenlänge          12 km
 Höhenmeter gesamt      442 m
 Tiefster Punkt         540m (Start und Ziel)
 Höchster Punkt         713 m, Loretto
 37 PWW Zwiefalten Ach-Ursprung
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