Bänkletour am 12.04.2015

Bänklestour bietet herrliche Aussichten

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Bei der Bänklestour in Zwiefalten freuten sich über 80 Wanderer über herrliche Ausblicke und viele Informationen. (Heinz Thumm)

 

Im Herbst 2014 wurde eine neue Führungsmannschaft für die Zwiefalter Ortsgruppe des Albvereins gewählt. Mit der Bänklestour wurde eine neue Idee realisiert, die riesengroßen Anklang fand: Über 80 Wanderer, darunter viele junge Familien, erfreuten sich an lauschigen Plätzen und erfuhren viele Informationen über ihre Heimat.

„Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ – dieser Spruch realisierte sich für eine große Wandergruppe in Zwiefalten. Im 124. Jahr der Albvereinsortsgruppe wurde mit der Bänklestour „Geschichte geschrieben“. Die Wanderführer Hermann Schmid und Georg Treß und weitere Helfer hatten außer vielen Informationen auch einige Überraschungen in die Wanderrunde eingebaut.

Durch das Rental marschierte die Wandergruppe gemütlich in Richtung Sonderbuch. An mehreren erneuerten Sitzbänken wurden interessante Informationen zur Geschichte und zu den Sehenswürdigkeiten vorgetragen. „Kurz vor der Passhöhe“ – nach Angaben einer alten Beschreibung – wurde an einem herrlichen Ausblick auf Zwiefalten Station gemacht.

Blick ins Wiesental

Vom „Hirschlauf“ (609 Meter überm Meer) aus lag das Zwiefalter Münster mit dem Ortszentrum zum Greifen nah und im Süden grüßte mit dem Bussen (767 m) der „Heilige Berg Oberschwabens“. Vom nahen Loretto aus hatte Bäcker Günther Weber feine Häppchen geschickt und die örtliche Narrenzunft lieferte eine Getränkeauswahl. „Was für ein herrlicher Ausblick“, riefen viele Wanderer aus und freuten sich auch von der Weinhalde aus über den Blick ins Wiesental.

Auf schmalen Wegen ging die Wanderung weiter durch den Wald nach „Klein Bethlehem„ – dies ist der einheimische Neckname für Gossenzugen. Bei einem kurzen Besuch in der dortigen Rundkapelle – erbaut vom Münsterbaumeister Johann Michael Fischer – wurde ein Marienlied angestimmt. Auf dem beliebten Weg in Richtung Wimsen wurden an der „Blauen Grotte“ nochmals Informationen übergeben, bevor es dann durch die Gossenzugener Schlucht bergauf ging.

Georg Treß bereitete die Wanderer geschickt vor auf den nächsten Ausblick und tatsächlich erlebten und genossen die Spaziergänger beim Gang auf den Höhenrücken das überraschende Auftauchen des Zwiefalter Münsters. Am frisch renovierten Feldkreuz mit neuer Sitzbank wartete eine neue Station mit Stärkung auf die Wandergruppe.

Obmann Peter Weckenmann ging „das Herz über“ an diesem romantischen Ort: Er dankte den Wanderführern für diese tolle Bänklestour. Bei diesem Erfolg war es ihm ein Leichtes weitere informative und attraktive Rundtouren um Zwiefalten anzubieten. Auch Bürgermeister Matthias Henne, der die Wanderung begeistert begleitete, freute sich über die wunderbaren Eindrücke und herrlichen Ausblicke in seiner neuen Heimat. Er lobte gleichzeitig die gemeinsamen Anstrengungen vieler Zwiefalter Vereine zur würdigen und werbewirksamen Präsentation der eindrucksvollen Örtlichkeiten.

Bei einer Einkehr im Hof des Hauses Forellental mit Kaffee, hausgemachten Kuchen und Grillwürsten wurden in einem Quiz wichtige Daten aus den Informationen der Rundwanderung abgefragt. Für die Gewinner gab es schöne Preise und für alle Wanderer an diesem traditionellen Ort einen gemütlichen Abschluss einer rundum gelungenen Wanderung auf der Bänklestour.

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Bänkle Runde

Detailierter Tourverlauf