Allgäuwanderung am 28.06.2015

Panorama Allgäu_a

Allgäutour Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Zwiefalten

Gestartet wurde um 6.30 Uhr Richtung Füssen, wo wir nach ca. 2 Stunden am Parkplatzdes Weissensees ankamen. Die Tour startete ganz gemutlich mit einem abwechslungs- reichen Weg am See entlang. Mal strahlte die warmende Morgensonne durch die Bäume, mal gab es freien Blick auf den See und zum benachbarten Ufer. Danach ging es zunächst mäßig ansteigend durch Weiden und lichten Wald, bevor uns der relativ steile Anstieg zur Burgruine den Schweiß aus den Poren trieb. Belohnt wurde die Anstrengung mit reizvollen Ausblicken auf die Füssener Seenplatte mit Weissen-, Hopfen-,Bannwald- und Forggensee und auf das Alpenvorland. Wanderführer Peter Weckenmann hatte kurz vor dem ersten Ziel eine Besonderheit entdeckt. Eine Mariengrotte in einer Felsnische direkt unterhalb von Ruine und Hotel und herrlichen Blick ins Tal. Der gut gepflegte und sinnliche Ort hat uns spontan animiert ein Marienlied zusingen. Nun ging der Weg steil ansteigend weiter auf die Burgruine Falkenstein, die mit 1.277 m als höchste Burgruine Deutschlands gilt. Dort wartete ein wahrlich königlicher Ausblick, stellvertretend für viele andere Gipfel seien nur Aggenstein und Säuling genannt. Bei dieser Kulisse kann man die Planungen von König Ludwig II., an dieser Stelle ein weiteres Schloss zu bauen, gut verstehen. Wir nutzten diesen wunderbaren Ort für eine gemütliche Rast, das mitgebrachte Rucksackvesper schmeckte bei diesem Panörama besonders gut. Im darunter liegenden Burghotel Baren genossen wir noch ergänzend ein kühles Blondes.

Ausgeruht und gut gestärkt ging es weiter über den aussichtsreichen Zimtgratweg, der mit 1.293 m auf dem höchsten Punkt der Tour endet. Von diesem Grat aus gab es ergreifen-de Blicke in das 500 m tiefer liegende Vilstal mit den Städtchen Pfronten und Füssen. Getragen von den tollen Ausblicken begann der Abstieg über schöne Almflächen zur Saloberalm.

Zwischenzeitlich war es Zeit fur Kaffee und Kuchen oder was für den Durst, die im Bergpanorama eingebettete Alm lud mit ihrer wunderschönen Terrasse dazu ein. Nach der gemütlichen Einkehr setzten wir den Abstieg auf gut begehbarem Wanderweg fort. Schon bald hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Alatsee, der ein paar spontan zum Baden einlud.

Der weitere Weg führte uns um den mystisch gelegenen See, zwischendurch informierte Wanderführer Peter über Wissenswertes vom See. Durch schattenspendenden Wald ging es bei angenehmen Temperatur zurück zum Parkplatz, von wo aus wir uns zufrieden und glücklich über den wunderschönen Tag auf den Heimweg machten.

Schriftfuhrerin
Birgit Vollmayer

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